Info HV 15.2.2020 / Wechsel im Gemeinderat

Unser Gemeinderat Werner Egloff hat leider aus gesundheitlichen Gründen und per sofort (d.h. auf Mitte Februar 2020) seinen Rücktritt aus dem Laupener Gemeinderat gegeben. Der Entscheid ist ihm nicht leicht gefallen. Ein herzlicher Dank an Werner an dieser Stelle für sein grosses Engagement und seine Arbeit.
 
Sein Nachfolger konnte an der letzten Hauptversammlung der SP Laupen vorgestellt werden: Es ist dies Remo Hänggeli Aeby, der sich bereit erklärt hat, das Amt von Werner zu übernehmen. Mit Applaus wurde Remo von der Versammlung bestätigt, und wir freuen uns sehr, dass wir mit Remo einen motivierten und engagierten Gemeinderat erhalten.
Er tritt das Amt bereits an der ersten Gemeinderatssitzung anfangs März an.
 
Auf der Liste der SP wäre eigentlich Georges Bodmer als erster Ersatz bestimmt gewesen. Georges verzichtete jedoch aus persönlichen Gründen auf ein Nachrücken, vor allem aber, damit man einer jüngeren Person Platz machen konnte: Und ja, Remo Hänggeli ist, mit Jahrgang 1980, tatsächlich eine Verjüngung des Laupener Gemeinderats.
 
remo

Wer ist Remo Hänggeli? Beruflich ist der dreifache Vater seit 2011 als Produkt- und Plattform Engineer Mobile bei der SBB Telecom in Ostermundigen tätig, seit 2013 wohnt und lebt er mit seiner Familie in Laupen, seit 2019 ist er Mitglied der SP Laupen und in der Bau- und Planungskommission engagiert.
 
 
 
politprominenz 
Politprominenz bei der Laupener SP ;-), v.l.n.r Hans Stöckli, Remo Hänggeli, Louis Casali, René Spicher

Im Anschluss an die Hauptversammlung der Laupener SP referierte unser illustrer Gast, Ständeratspräsident Hans Stöckli, vor einem interessierten Publikum zum Thema «Begrenzungsinitiative». Unter anderen gab Stöckli in seinem engagierten Referat folgende Punkte zu bedenken:
• Die SVP-Begrenzungsinitiative ist eine Entrechtungsinitiative, welche direkt auf die Abschaffung der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der Europäischen Union zielt. Damit würde, bei Annahme der Initiative, ein wichtiges Freiheitsrecht für EU-Bürger*innen und Schweizer*innen abgeschafft.
• Die Beendigung der Personenfreizügigkeit hätte beim Lohnschutz negative Auswirkungen auf alle Arbeitnehmenden, unabhängig von ihrem Pass.
• Mit Annahme der Initiative hätten EU-Bürger*innen den gleichen prekären Aufenthaltsstatus wie heute schon Menschen aus sogenannten «Drittstaaten» nach dem «Ausländergesetz» (AIG).
• Mit Annahme der Initiative würde das Aufenthaltsrecht der EU-Migrant*innen in der Schweiz infrage gestellt. Zuwanderungswillige wie bereits Ansässige wären politischer Willkür ausgeliefert.
• Durch die sogenannte «Guillotine-Klausel» würden mit dieser auch die «Bilateralen 1»-Verträge wegfallen, die Schweizer Unternehmen einen weitgehenden Zugang zum EU-Binnenmarkt ermöglichen. Dies wäre schlecht für alle Arbeitnehmenden in der Schweiz.
Sorgen wir also im Mai dafür, dass eine solche Politik keine Mehrheiten erhält!
Wohlgemut stiegen wir alsdann hinunter in die Hauswirtschaftraum der Laupener Schule und liessen den Abend bei einem feinen Speghetti-Schmaus und mit interessanten Gesprächen ausklingen.
Das Protokoll und die Jahresplanung 2020 werdet ihr demnächst ebenfalls erhalten, da sind dann auch die weiteren Infos zur HV enthalten.





Abstimmungen vom 17. Mai | Links zu Informationen:

Nein zum Steuerbschiss


Nein zur Kündigungsinitiative


Nein zum Jagdgesetz

 
 

grafik kampfjet

Link zum Referendum

Der Bundesrat will für 6 Milliarden Franken Luxus-Kampfjets beschaffen. Geld, dass dann an anderen Orten fehlt – bei den Prämienverbilligungen, bei den Renten und im Klimaschutz. Dagegen hat die SP gemeinsam mit Verbündeten das Referendum ergriffen.

Diese 3 Gründe sind für die SP ausschlaggebend:

24 Milliarden Franken sind zu viel!

Die Stimmbevölkerung wird über einen Planungsbeschluss für die Beschaffung neuer Kampfjets mit einem Kostenrahmen von 6 Milliarden Franken abstimmen. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit: Die neuen Kampfjets werden über die gesamte Lebensdauer mindestens 24’000’000’000.00 (sprich: 24 Milliarden) Franken kosten. Das ist eine enorme Summe, die dann anderswo fehlt: Bei den Prämienverbilligungen, bei den Renten und im Klimaschutz.

2014 hat die Bevölkerung den Kauf neuer Kampfjets für 3,1 Milliarden Franken deutlich abgelehnt. Die Gesamtkosten des Gripen hätten die Steuerzahlenden über die geplante Einsatzzeit der Flugzeuge mehr als zehn Milliarden Franken gekostet. Bei der aktuellen Vorlage geht es 24 Milliarden Franken – zwei- bis dreimal so teuer wie der Gripen. Das das Parlament jetzt unter Druck der Rüstungslobby trotz dem klaren Verdikt der Stimmbevölkerung Kampfjets kaufen will, die noch viel teurer sind, ist ein Skandal.

Katastrophale Umweltbilanz

Der Klimawandel stellt die grösste Bedrohung für die Menschheit dar. In Anbetracht dieser Tatsache erscheint der Kauf neuer, massiv umweltschädlicher Kampfflugzeuge höchst fragwürdig. Kampfflugzeuge sind nicht nur teuer, sondern auch energieintensiver als jede andere Art von Objekten, die in unserem Luftraum fliegen. Ein Kampfjet braucht 5000 Liter Kerosin pro Stunde — damit könnte ein normaler PKW 2,5 Mal um die Erde fahren. 

Es gibt bessere Alternativen

Die Schweiz braucht selbstverständlich eine solide Luftpolizei. Dafür könnten aber auch leichte Kampfjets beschafft werden, die einen Bruchteil der Kosten von Luxus-Kampfjets verursachen und viel umwelt- und lärmfreundlicher sind. Solche Alternativkonzepte wurden jedoch nicht mal geprüft. Deshalb ist das Referendum zwingend nötig.



Gesamtprojekt Verkehrssanierung Laupen
Das Projekt wurde an der Urnenabstimmung vom 10.2.2019 angenommen.
Informieren Sie sich über die umfangreichen Projekte.
https://in-zukunft-laupen.ch/zukunft-laupen/index.php


 

 

   

News  

Zur Erinnerung
Für jede Vorstellung des Theaters «die Tonne» stehen SP-Mitgliedern zwei Plätze zur Verfügung.
Reservation ausschliesslich über SchlossApotheke im Stedtli.


Menschenunwürdige Kürzungen
Die SP Kanton Bern lehnt die Verordnung über die Sozialhilfe im Asyl- und Flüchtlingsbereich (SAFV) vehement ab. Einerseits ist mit den geplanten Kürzungen bis zu 382 Franken pro Monat ein menschenwürdiges Leben nicht mehr möglich. Andererseits wird auf undemokratische Weise versucht, Sozialhilfekürzungen auf dem Verordnungsweg am Grossen Rat und am Stimmvolk vorbei durchzudrücken.


Sauberes Trinkwasser fördern
Die SP-JUSO-PSA Fraktion verlangt, dass der Kanton Bern Massnahmen zur Unterstützung von sauberem Trinkwasser ergreift. Er soll dabei beim Bund darauf einwirken, dass ein Fonds zur Finanzierung für die Gewinnung von Trinkwasser geschaffen wird. Weiter sollen chemisch-synthetische Pestizide in Zuströmbereichen von Trinkwasserfassungen verboten werden.