SP Schweiz besorgt über Abbau bei der Post

Symbolbild Die Post

Quelle: Claudio Schwarz

Die SP Schweiz ist besorgt über die Bestätigung der Schliessung von 170 Poststellen. Die Post muss ihren in der Verfassung verankerten Auftrag der flächendeckenden Versorgung gewährleisten. Zudem muss dem Blankoscheck an Bundesrat Albert Rösti zum Abbau der Post ein Ende gesetzt werden.

«Aufgrund von Managementfehlern der Postleitung drohen viele Regionen nicht mehr richtig bedient zu werden. Die SP Schweiz ist besorgt, dass der Abbau von Poststellen zu einer Verschlechterung der Servicequalität führen wird», sagt SP-Vizepräsident David Roth. Die SP Schweiz ist insbesondere besorgt über die Verlagerung der Tätigkeiten der Post in den Niedriglohnsektor. «Internationale Beispiele haben gezeigt, dass es möglich ist, eine qualitativ hochstehende Grundversorgung zu erhalten. Die Post sollte sich daran orientieren.»

Die Post und Bundesrat Albert Rösti planen, den universellen Postdienst ab dem nächsten Jahr weiter zu schwächen. «Mit einer Verordnungsänderung hebt der Bundesrat die Zustellpflicht von Briefen und Paketen für zehntausende Haushalte auf», sagt SP-Nationalrätin Min Li Marti. Diese Schwächung der Post wird in den nächsten Jahren wohl noch zunehmen. Die SP Schweiz wird sich weiterhin für eine pünktliche, bezahlbare und zugängliche Post einsetzen.